Spider Solitaire online für die Schweiz

Bei Spider Solitaire spielst du mit zwei Kartendecks, arbeitest über zehn Spalten und musst vollständige Sequenzen derselben Farbe bilden, damit sie vom Brett verschwinden. Du kannst zwischen 1, 2 und 4 Farben wechseln.

Was Spider von Klondike unterscheidet

In Spider gibt es keine Fundamente, die du Karte für Karte aufbaust. Stattdessen ordnest du vollständige Folgen innerhalb des Tableaus. Gemischte Stapel lassen sich nur eingeschränkt bewegen, weshalb freie Spalten und gleichfarbige Folgen besonders wichtig sind.

  • Drei Schwierigkeitsstufen mit 1, 2 oder 4 Farben
  • 104 Karten in zehn Tableau-Spalten
  • Rückgängig und Hinweise zum Prüfen der Stellung

Die drei Modi im Überblick

1 Farbe

Dieser Modus eignet sich zum Lernen. Weil alle Karten dieselbe Farbe haben, übst du zuerst die Grundmechanik: saubere Reihen bilden, verdeckte Karten aufdecken und mit leeren Spalten arbeiten.

2 Farben

Hier beginnt der eigentliche Spider-Druck. Du kannst zwar weiterhin absteigend bauen, aber gemischte Stapel blockieren deine Beweglichkeit schneller. Planung wird deutlich wichtiger.

4 Farben

Das ist die klassische Vollversion. Gemischte Folgen schränken die Beweglichkeit stark ein, weshalb du freie Spalten sorgfältig einsetzen musst.

Spielziel und Aufbau

Das Ziel ist, acht vollständige Sequenzen vom König bis zum Ass zu bilden. Sobald eine vollständige gleichfarbige Folge fertig ist, wird sie automatisch aus dem Tableau entfernt. Gewonnen ist die Partie erst, wenn das Brett leer ist.

  • 104 Karten: zwei komplette Decks
  • 54 Karten im Tableau: sechs Karten in den ersten vier Spalten, fünf in den übrigen sechs; nur die oberste liegt offen
  • 50 Karten im Stock: daraus werden später fünf weitere Reihen ausgeteilt

Die wichtigsten Regeln

  • Gebaut wird absteigend, unabhängig von der Farbe.
  • Als Block bewegen kannst du aber nur korrekt sortierte Sequenzen derselben Farbe.
  • Leere Spalten sind frei bespielbar und oft der Schlüssel zur Lösung.
  • Eine neue Kartenreihe darf nur ausgeteilt werden, wenn in jeder Spalte mindestens eine Karte liegt.

So gewinnst du öfter

  • Eine leere Spalte schafft Platz zum Umordnen langer Sequenzen.
  • Öffne verdeckte Karten möglichst früh, vor allem in langen Spalten.
  • Baue lieber farbreine Sequenzen als optisch schöne Mischstapel.
  • Teile neue Karten erst aus, wenn du das aktuelle Brett weitgehend ausgeschöpft hast.
  • Vergleiche Züge danach, ob sie eine verdeckte Karte öffnen oder eine gleichfarbige Folge verlängern.

Typische Sackgassen

Spider kippt oft in dem Moment, in dem mehrere halbfertige Mischstapel gleichzeitig entstehen. Dann fehlt plötzlich Platz zum Umstellen. Wenn du merkst, dass du ständig nur noch zwischen denselben Spalten hin und her schiebst, brauchst du meist erst eine leere Spalte oder eine neue offene Karte, nicht noch mehr Bewegung.

Video: Spider Solitaire kurz erklärt

Videoanleitung für Spider Solitaire